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Grüne – politsche Ziele längst verraten

Quelle: DLF Kultur (nachlesen und nachhören hier und hier)
Zum 40-jährigen Bestehen der Grünen mag die Sozialwissenschaftlerin Jutta Ditfurth nicht gratulieren. Aus ihrer Sicht hat die Partei einstige politische Ziele längst verraten. Auch beim Klimaschutz traut Ditfurth ihren ehemaligen Parteifreunden wenig zu.

Seit 40 Jahren gibt es nun die Partei „Die Grünen“. Für die ehemalige Grünen-Politikerin, die Sozialwissenschaftlerin Jutta Ditfurth ist das kein Grund zu feiern. Eher im Gegenteil: Wenn sie die einstigen Ziele der Grünen vergleicht mit denen der heutigen Partei, hat sie nur Schelte übrig.

Früher hätte die Partei begriffen, dass „kapitalistische Produktionsweise Mensch und Natur“ zerstöre. „Es wäre schön, wenn sie das heute noch wüssten. Tun sie nicht mehr. Sie haben sich längst mit dem Kapitalismus versöhnt, sie haben sich mit der Nato versöhnt.“

Die Angst, als Verbotspartei zu gelten

Einst seien die Grünen „radikal gegen Militäreinsätze“ und „für die Selbstbestimmung der Frauen in Sachen Paragraf 218“ gewesen.“ Nun seien sie eine „stinknormale, bürgerliche Partei“, meint Ditfurth, die 1991 bei den Grünen austrat und heute für die Liste ÖkoLinX in der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung sitzt.

„Die Grünen haben eine solche Angst, als Verbotspartei zu gelten, dass sie das nicht tun, was dringend gemacht werden müsste, um die kommende Klimakatastrophe zu mildern. Da müsste es zu Verboten bestimmter Produktionslinien kommen und es müsste zur Produktionsumstellung kommen. Das müssten sie riskieren. Und genau das tun sie nicht.“

Bild von Alexas_Fotos auf Pixabay

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